PPWR im Manufacturing: Von Verpackungsdaten zu skalierbarer Compliance

Die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) erhöht die Anforderungen an Verpackungen, Dokumentation und Nachweisbarkeit.

Für Manufacturing-Unternehmen bedeutet das: Relevante Verpackungsinformationen müssen verlässlich zusammengeführt, gepflegt und für Compliance-Prozesse nutzbar gemacht werden – über unterschiedliche Systeme, Prozesse und Lieferanten hinweg.

Gerade darin liegt die eigentliche Herausforderung. Denn Informationen zu Materialien, Verpackungskomponenten, Rezyklatanteilen, Stoffen oder Recyclingfähigkeit liegen häufig verteilt in ERP, PLM, PIM, lokalen Dateien und technischen Lieferantendokumentationen.

Damit wird aus einer Verpackungsanforderung zunehmend eine Datenaufgabe: Ihre Verpackungsstrategie wird zur Datenstrategie.


Vier Herausforderungen, die PPWR im Manufacturing besonders relevant machen

PPWR bringt neue Anforderungen an Verpackungen und deren Dokumentation. In der Praxis entscheidet jedoch vor allem die Qualität der zugrunde liegenden Daten darüber, wie gut sich diese Anforderungen im Unternehmen umsetzen lassen.

Verteilte Daten_icon

Verteilte Daten

Relevante Verpackungsdaten liegen über Systeme und Dokumente verstreut.

Die Folge: Informationen müssen aufwendig zusammengeführt und geprüft werden.

Abhängige Compliance_icon

Abhängige Compliance

Ein Teil der benötigten Informationen kommt von Lieferanten.

Die Folge: Fehlende oder verspätete Daten können eigene Compliance-Prozesse blockieren.

Steigende Komplexität_icon

Steigende Komplexität

Mit Portfolio und Märkten wächst auch der Datenaufwand.

Die Folge: Manuelle Prozesse stoßen schneller an ihre Grenzen.

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Höhere Kosten

Unvollständige Daten erschweren Reporting und können sich auf Gebühren auswirken.

Die Folge: Zusätzlicher manueller Aufwand und vermeidbare Mehrkosten.

Ihre Verpackungsstrategie wird zur Datenstrategie

PPWR macht sichtbar, wie eng Verpackung und Daten inzwischen miteinander verbunden sind.

Wer Verpackungsdaten strukturiert erfasst, prüft und verfügbar macht, schafft nicht nur die Grundlage für regulatorische Nachweise. Dieselben Informationen können auch für Reporting, Automatisierung und die Weiterentwicklung des Verpackungsportfolios genutzt werden.

So kann aus einer Compliance-Anforderung eine Datenbasis entstehen, die über PPWR hinaus Mehrwert schafft.

Welche Verpackungsdaten rücken in den Fokus?

Für PPWR werden Informationen benötigt, die weit über eine einfache Materialbezeichnung hinausgehen.

Relevant sind unter anderem:

  • Zusammensetzung und Bestandteile einer Verpackung
  • relevante Stoffe
  • Anteil recycelter Materialien
  • Recyclingfähigkeit und mögliche Recyclinghindernisse
  • Leerraumanteile
  • Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungen

Entscheidend ist dabei nicht allein, ob diese Informationen grundsätzlich vorhanden sind.

Sie müssen eindeutig einer Verpackung zugeordnet, nachvollziehbar gepflegt und für die jeweiligen Prozesse verfügbar gemacht werden können.

Eine bessere Datenbasis schafft mehr als Compliance

PPWR ist der unmittelbare Auslöser. Der Nutzen strukturierter Verpackungsdaten reicht jedoch weiter.


Der Einstieg beginnt mit Transparenz

Unternehmen müssen nicht sofort ihre gesamte Packaging-IT neu aufbauen.

Der erste Schritt besteht darin, zu verstehen, welche Anforderungen tatsächlich relevant sind und wie gut die heutige Daten- und Prozesslandschaft darauf vorbereitet ist.

Unser Vorgehen in fünf Schritten:

1. Scope und Rollen bestimmen

Welche Rolle übernimmt Ihr Unternehmen innerhalb der PPWR? Welche Verpackungen und Märkte fallen in den relevanten Scope?

2. Datenlage sichtbar machen

Welche Verpackungsdaten stehen bereits zur Verfügung? In welchen Systemen liegen sie? Und an welchen Stellen fehlen Informationen?

3. Zuständigkeit & Zielbild festlegen

Wer ist künftig für welche Daten verantwortlich? Wie sollen Informationen geprüft, gespeichert und zwischen Systemen und Beteiligten verfügbar gemacht werden?

4. Technologie sinnvoll einbinden

Auf dieser Basis lässt sich festlegen, wie Verpackungsdaten und Compliance-Prozesse technisch unterstützt und in bestehende SAP-Systemlandschaften integriert werden.

5. Schrittweise skalieren

Sind Scope, Datenlage, Verantwortlichkeiten und technisches Zielbild geklärt, lassen sich die notwendigen Compliance-Prozesse gezielt aufbauen und anschließend weiter skalieren.

Warum delaware?

  • Home of Manufacturing

    Wir kennen die Prozesse und Anforderungen von Manufacturing-Unternehmen und betrachten PPWR aus dieser operativen Perspektive.

  • Daten, Prozesse und Technologie zusammengedacht

    Wir verbinden Verpackungsdaten, Verantwortlichkeiten und Compliance-Prozesse zu einem durchgängigen Ansatz.

  • SAP Platinum Partner & Co-Innovator

    Wenn aus dem fachlichen Konzept eine technische Lösung wird, bringen wir tiefes SAP-Know-how für die Integration in bestehende Systemlandschaften ein.

  • Pragmatisch starten

    Mit dem PPWR Kickstart schaffen wir zunächst Transparenz über Scope, Datenlage und Handlungsbedarf - und leiten daraus die nächsten Schritte ab.

PPWR erfolgreich umsetzen

Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie auf dem Weg zu einer zukunftssicheren Verpackungsdatenstrategie.

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Regulatorische Anforderungen im Wandel

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